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Bands auf dem ersten Freiburger Straight Ahead-Festival [VII]: Backstabbed

Ganz besonders freuen wir uns, Euch auf dem Straight Ahead Festival auch eine junge Band aus der Region vorstellen zu dürfen: Backstabbed aus Offenburg – Backstabbed spielen stark Metal-lastigen Hardcore und haben kürzlich mit der CD „XXIII“ ihr Debüt veröffentlicht. Wir dürfen gespannt sein.

Diskografie:
- XXIII [CD; 2019]

Besetzung:
Danny -Gesang
Henry -Bass
Lukas -Gitarre
Maxi -Gitarre
Niklas -Schlagzeug

Backstabbed treten am Samstag, 4. Mai 2019 um 19 Uhr auf.

Verweise:
Homepage der Band

Bands auf dem ersten Freiburger Straight Ahead-Festival [VI]: Stage Bottles

Die Band, die den Meisten zum Thema „Redskins in Deutschland“ zuerst einfallen dürfte, sind wohl die Stage Bottles aus Frankfurt am Main und Wiesbaden. Wie wenige andere deutsche Bands genießen die Hessen, die und deren Umfeld einst maßgeblich daran beteiligt waren, S.H.A.R.P. nach Deutschland zu holen, große Reputation in verschiedenen subkulturellen Szenen, etwa bei Skinheads, Punks, Fußball-Ultras und Hooligans. Dabei handelt es sich bei den Bottles um eine Band mit eindeutig antifaschistischer Haltung. So schreiben sie auf ihrer Homepage über sich:

„Die Auseinandersetzung mit den Nazis wurde bereits von jedem von uns vor der Gründung der Stage Bottles betrieben. So gibt es nach wie vor eine kritische Nähe zur Antifa in England und Deutschland, wobei die Stage Bottles sich niemals einer politischen Organisation zugeschrieben haben. Innerhalb der Band gibt es allerdings Tendenzen, die deutlich ausschliesslich nur in die linke Ecke gehen.“

Musikalisch bieten die Stage Bottles geradelinigen, geradezu klassischen Punkrock in britischer Tradition, der ausgesprochen melodisch daherkommt, unverwechselbar auch durch die gelegentlichen Saxophon-Einsätze von Sänger Olaf, der auch schon bei der britischen Kult-Antifa-Band Blaggers I.T.A. mitgemischt hat.
Wir als Straight Ahead Crew freuen uns, die Stage Bottles erneut bei uns begrüßen zu dürfen. Das letzte Mal ist schon ein paar Jahre her: 2011 – damals noch im Café Irrlicht in Schopfheim. Sicher auch im Gepäck haben sie das ein oder andere Stück von ihrer aktuellen Veröffentlichung, der „Split Single“ (2013; Mad Butcher Records/ Street Influence) mit der russischen Hardcore-/ Punk-Band What we feel, die wir am Tag drauf auf dem Straight Ahead Festival bei uns begrüßen dürfen.

Diskografie:
- They are watching me! [7“-Single, 1994, Knock Out Records/ Nightmare Records]
- Corruption & Murder [LP, 1995, Mad Butcher Records]
- Take that ! [7“-EP, 1996, Knock Out Records]
- Big kick!! [CD/ LP, 1998, Mad Butcher Records]
- [7“-EP (Split mit No Respect), 1998, Mad Butcher Records/ Knock Out Records]
- Keep on fighting – Live in Hamburg [LP, 1999, Mad Butcher Records]
- Sometimes anti-social, always anti-fascist [7“-EP, 1999, KOB Records/ Mad Butcher Records]
- Fetter Skinhead [CD (Split mit Los Fastidios), 2000, KOB Records/ Mad Butcher Records]
- I‘ll live my Life [CD/ LP, 2001, Mad Butcher Records/ Insurgence Records/ KOB Records]
- The Riot EP. Scrapy vs. Stage Bottles [7“-EP/ CD (Split mit Scrapy), 2001, Mad Butcher Records/ KOB Records]
- 1993-2001 [CD, 2001, Mad Butcher Records/ Insurgence Records/ KOB Records]
- We Need a new Flag [CD/ LP, 2004, Knock Out Records/ Insurgence Records]
- Mr. Punch [CD/ LP, 2007, Knock Out Records/ Space Rebel Records/ Romuald Distro/ Potencial Hardcore/ Solitude Urbaine]
- Power for Revenge [CD/ LP, 2010, Mad Butcher Records/ KOB Records/ Redstar73 Records]
- Fair enough [CD/ LP, 2013, Mad Butcher Records/ One Step Records]
- One world – one crew [7“-EP, 2013, Mad Butcher Records]
- Split Single [CD (Split mit What we feel), 2013, Mad Butcher Records/ Street Influence]

Die Stage Bottles treten am Freitag, 3. Mai 2019 um 24 Uhr auf.

Verweise:
Homepage der Band

Bands auf dem ersten Freiburger Straight Ahead-Festival [V]: Bull Brigade

Bull Brigade aus Torino, Italia zum ersten Mal bei uns – und sicher das letzte Mal für geraume Zeit, denn die Italiener haben sich entschieden, eine Pause auf unbestimmte Zeit einzulegen. Nach ihrem Auftritt auf dem Straight Ahead Festival sind lediglich noch Konzerte in Lindau, Zwickau sowie Castel del Rio angesetzt.
Bull Brigade wurden 2006 in Torino von Mitgliedern von Banda del Rione und Bad Dog Boogie gegründet. Sie spielen Punkrock, sind dabei jedoch sehr Hardrock-lastig. Bull Brigade haben mittlerweile nicht nur Konzerte in weiten Teilen Europas, sondern auch in Lateinamerika hinter sich gebracht und gehören völlig zu Recht zu den heißesten aktuellen Acts der Punk- und Redskin-Szene. Noch brandheiß ist ihre Split-CD mit der chilenischen Punkband Curasbun, die 2019 auf Bootboy Records erschien.

Diskografie:
- Strade smarrite [CD; 2008; Anfibio Records/ Conehead Records/ Anark‘Oi!]
- Vita libertà [CD/ LP; 2016; Anfibio Records/ Casual Records/ Potential Hardcore/ Fire and Flames Music/ Dure Réalité]
- Héritiers des luttes d‘hier, militants d‘aujourd‘hui [10“-EP (Split mit Action Sédition); 2016; Casual Records/ Fire and Flames Music/ Rebel Time Records/ Anfibio Records/ Dure Réalité]
- The Chaos Brotherhood [10“-EP (Split mit Non servium); 2018; Casual Records/ Fire and Flames Music/ Motorcity Produzioni/ Panda Artist Management]
- United & strong [CD (Split mit Curasbun); 2019; Bootboy Records]

Besetzung:
- Allessio -Gitarre
- Eugy -Gesang
- Gigi -Gitarre
- Mark -Schlagzeug
- Ste -Bass

Bull Brigade treten am Freitag, 03.05.2019 um 22:50 Uhr auf.

Verweise:
Homepage der Band

Bands auf dem ersten Freiburger Straight Ahead-Festival [IV]: The Movement

The Movement wurden im Jahr 2002 in der dänischen Hauptstadt København von Lukas Scherfey ins Leben gerufen. Das Trio fühlt sich der Mod-Subkultur verbunden und spielt Soul-beeinflussten Punkrock. Vergleiche darf man ziehen zu so großartigen Bands The Who, The Clash, v.a. aber zu The Jam. Ihre politischen Vorbilder sind Rosa Luxemburg und Karl Marx. The Movement tragen Anzüge, denn der Mod-Slogan „Clean living under difficult circumstances“ ist ihr Motto. Wer The Movement schon einmal auf der Bühne gesehen hat, weiß, wie unglaublich charismatisch und mitreißend ihre Bühnenperformance und ihre Lieder sind. Mit im Gepäck haben The Movement ihre aktuelle Veröffentlichung: die im 7″-Vinyl- und im CD-Format veröffentlichte EP „Outrage!“ (2014, Mad Butcher Records).

Diskografie:
- Demo [CDR, ?]
- Demo (feat. Lukas Scherfig) [CDR, ?]
- Move! [CD/ LP; 2003; Destiny Records/ Weirds System]
- Hardmod international EP [7“-EP; 2003; Weird System]
- Revolutionary Sympaties [CD/ LP; 2005; Weird System/ Destiny Records/ Aggropop]
- 3 Songs from „Revolutionary Sympathies“ [CD; 2005; Destiny Records/ Aggropop]
- Globalize this [CD; 2009; Mad Butcher Records]
- Still living the Dream EP [7“-EP; 2011; Mad Butcher Records]
- Fools like you [CD; 2012; The Movement Records]
- Outrage [7“-EP/ 2014; Mad Butcher Records]

Besetzung:
- Alexander Page -Schlagzeug
- Lukas Scherfig -Gesang, Gitarre
- Sebastian Page -Bass

The Movement-Band-Foto komprimiert
Foto: Lukas Scherfig

The Movement treten am Freitag, 03.05.2019 um 21:45 Uhr auf.

Verweise:
Homepage der Band

Bands auf dem ersten Freiburger Straight Ahead-Festival [III]: Empowerment

Empowerment sind kompromissloser Hardcore-Punk: stilistisch eindeutig orientiert an den Klassikern des New York Hardcore: So weisen die Stuttgarter deutliche Parallelen zu den New Yorker Hardcore-Pionieren Merauder in ihrer „Masterkiller“-Ära auf. Andere Einflüsse, auf die sich Empowerment berufen, sind frühe deutsche Punkrockbands wie Slime. Dass Empowerment stets die Grenzen des Genres aufzeigen und über diese auch hinauslinsen, sieht man schon daran, dass sie – entgegen der sonst üblichen Praxis im Hardcore-Bereich hierzulande – nahezu ausschließlich auf Deutsch singen.
Mit im Gepäck haben Empowerment ihr aktuelles zweites Album „Bengalo“ (erschienen im September 2018 auf End Hits Records): Daraufbekommen wir das, was wir von Empowerment, aber auch schon früher von Sidekick – der wichtigsten Stuttgarter Hardcore-Band der späten 1990-er und frühen 2000-er Jahre, für die Empowerment-Sänger Jogges bereits gesungen hatte – gewohnt sind: eine klare, ehrliche Stellungnahme gegen Faschismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung. Gleichzeitig ist „Bengalo“ aber auch eine Ode an Freundschaft, Verbundenheit und Loyalität.

Diskografie:
- So machen wir das hier [CDR, 2009, Our World Records]
- Kollektiv [MC, 2009, Our World Records]
- Cosi lo facciamo noi qua [7“-EP, 2010, Red Giant Records]
- Un.Kraut [7“-Si, 2010, Cobra Records, Demons run Amok Entertainment]
- Gegen.Kult [CD/ LP, 2012, Cobra Records, Demons run Amok Entertainment]
- [Split mit AYS] [7“-EP, 2014, Take it back Records]
- [Split mit Krank] [7“-EP, 2014, Prügelprinz Records]
- [Split mit Henry Fonda] [7“-EP, 2015, Cobra Records]
- [Split mit Abfukk] [7“-EP, 2015, Assault Records]
- Bengalo [CD/ LP/ MC, 2018, End Hit Records]

Empowerment treten am Freitag, 3. Mai 2019 um 20:45 Uhr auf.

Empowerment - Band-Foto 3 (Martina Wörz, 2018)
Foto: Martina Wörz

Verweise:
Blog der Band